Forschungsweltmeister Schweiz – wollen wir das aufgeben?

«Für unsere Arbeitsplätze in der Forschung ist der Zugang zu den EU-Programmen unabdingbar.»

Jacqueline Oehri, Forscherin im Fachbereich Biologie an der Universität Zürich

Die Schweiz ist Forschungsweltmeister. Wollen wir das aufgeben?

Neue Erfindungen und Spitzenprodukte, von Technik, Maschinenbau und Informatik bis zur Medizin: Eine wichtige Grundlage dafür ist die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Institutionen in EU-Ländern. Die würde mit der Kündigung der bilateralen Verträge wegfallen. Dabei hat sich
in der Corona-Pandemie deutlich gezeigt, wie wichtig gute Forschung zum Beispiel in den Bereichen Medizin oder Pharma für uns ist.

Für Forscherin Jacqueline Oehri ist klar: «Unsere Arbeitsplätze in der Forschung hängen stark vom Zugang zu Forschungsprogrammen der EU ab. Ohne die geregelten Beziehungen mit der EU stehen diese auf dem Spiel und damit auch unsere Zukunft hier in der Schweiz. Daher braucht es ein Nein zur Kündigungsinitiative am 27. September.»

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